Neuerscheinung

 

 

Durch Anklicken der Abbildung gelangen Sie direkt zum Artikel... 

 

 

 

 

Leseproben finden Sie auch hier... 

 

Über das Buch aus dem Vorwort der englischen Originalausgabe

 

Die vorliegende Zusammenstellung von Auszügen aus den Ansprachen und Schriften Sathya Sai Babas führt den Leser kraftvoll und zielstrebig in ein tiefgehendes Gefühl für unsere Einheit mit der ganzen Schöpfung. Dadurch werden wir inspiriert, uns erneut auf die uralte Reise nach innen zu begeben, die zur Erkenntnis führt, wer wir wirklich sind. Wir kommen zu der Einsicht, dass die unermüdliche Suche nach Vergnügen und Freude mittels der physischen und mentalen Instrumente unserer fünf Sinne und unserer Einbildung in Wirklichkeit eine Suche nach unserem Selbst ist – denn wie Henry Thoureau einmal sagte: „Was wir suchen, ist das, was sucht.“

 

In dieser Zitatensammlung erinnert uns Sai Baba eingangs an die Rolle der Natur, die uns lehrt, dass alles eine Manifestation der einen allgegenwärtigen Energie ist, die Brahman, Gott, Atman oder Selbst genannt wird. Er sagt:

 

„Die Rolle der Natur ist es, dem Menschen als Krönung des Evolutionsprozesses zu helfen, die der Schöpfung innewohnende Göttlichkeit zu erkennen. So wie Öl im Sesamsamen, Butter in Milch, Duft in der Blume, aromatischer Saft in der Frucht und Feuer im Holz ist, existiert Göttlichkeit in diesem weiten Universum. Das Göttliche ist alldurchdringend, es ist in jedem Wesen gegenwärtig.“

 

Natürlich wurde Einiges bereits gesagt, nicht nur von Heiligen und Weisen aller Zeiten, sondern auch von Wissenschaftlern höchsten Ranges wie Albert Einstein, der einst schrieb:

 

„Ein Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir ‚Universum‘ nennen, ein Teil, der in Zeit und Raum eingegrenzt ist. Er erlebt sich, seine Gedanken und Gefühle als etwas vom Rest der Welt Getrenntes, was eine Art optische Täuschung seines Bewusstseins ist. Diese Täuschung ist für uns wie ein Gefängnis, das uns auf unsere persönlichen Wünsche und die Zuneigung zu einigen wenigen Menschen einengt, die uns am nächsten stehen. Unsere Aufgabe muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir unseren Kreis des Mitgefühls erweitern, um alle lebenden Geschöpfe und die ganze Natur in ihrer Schönheit zu umarmen – das Streben nach diesem Ziel an sich ist bereits Teil der Befreiung und ein Fundament für das Gefühl der Sicherheit.“

 

In ähnlicher Weise, jedoch mit noch tieferer Verehrung, hat in unseren Tagen der kanadische Genetiker und bekannte internationale Redner zu Umwelt- und Gesellschaftsthemen, David Suzuki, dies zu sagen:

 

„Im gesamten Verlauf der Geschichte unserer Spezies haben die Menschen verstanden, dass wir ein Teil der Natur sind, in der jedes mit allem anderen verbunden ist und nichts in Isolation existiert. Die Art und Weise, wie wir die Welt sehen, formt die Art und Weise, wie wir mit ihr umgehen. Wenn ein Berg eine Gottheit ist und kein Erzlager, wenn ein Fluss eine der Lebensadern des Landes ist und kein potenzielles Bewässerungsreservoir, wenn ein Wald ein heiliger Hain ist und nicht Nutzholz, wenn andere Geschöpfe unsere biologischen Verwandten sind und nicht Nahrungsmittel und Rohmaterial, und wenn unser Planet unsere Mutter ist und nicht eine Gelegenheit, um sich zu bereichern, dann werden wir alles mit Respekt behandeln. Die Herausforderung liegt darin, die Welt aus einer anderen Perspektive anzuschauen.“

 

Einstein und Suzuki sagen beide, dass wir unser Gefühl für die Einheit mit der Natur wiedererlangen und ihr Dankbarkeit erweisen müssen. Nur dann, darauf insistieren sie, kann sich wieder ein Gefühl für unsere eigene Schönheit und Größe einstellen.

 

Beide Wissenschaftler sind überzeugende Größen, und was sie sagen, ist einleuchtend. Aber weder sie noch andere haben uns eine Blaupause für die radikale Umwandlung des Bewusstseins der gesamten Welt hinterlassen, die erforderlich ist, um es auf ein Leben in vollständiger Harmonie mit der Natur auszurichten. Was wir brauchen, ist eine rettende Anleitung von jemandem, der sowohl Wissenschaftler und Sehender als auch Menschenfreund und Visionär ist, jemand, dessen Worte und Vorbild eine verirrte und leidende Menschheit in eine sichere und befreiende Zukunft führen kann. Ein solcher hat sich, wie ich glaube, in der Gestalt von Sathya Sai Baba aus Puttaparthi in Indien eingefunden.

 

Mit Dr. Woodwards Auswahl und Zusammenstellung von Sai Babas Worten liegt uns in der Tat die Geschichte der Evolution, der physischen und auch der spirituellen Evolution, die sich eine in der anderen entfaltet, vor. Hier gibt es keinen Widerspruch zwischen Wissenschaft und Spiritualität, weil alles die Eine Göttliche Energie ist. Sai Baba sagt:

 

„Es gibt nichts in der Welt, das nicht eine Manifestation Gottes ist. Es gibt kein Atom im Universum, das nicht vom Göttlichen durchdrungen ist. Jedes Wesen und jeder Gegenstand in dieser Welt ist göttliche Energie. Sie können nicht vernichtet werden, sie können sich nur von einer Form der Energie in eine andere wandeln. Diese Eigenschaft der Unzerstörbarkeit ist göttlich.“

 

Wie wissenschaftlich und gleichzeitig spirituell! Bereits diese wenigen Worte reichten aus, um den Lauf der Geschichte zu ändern, würden sie auch nur von wenigen geglaubt und in die Praxis umgesetzt. Es ist das praktische Tun, zu dem Sai Baba uns drängt – so wie sein lebendiges Beispiel es bezeugt – und nicht allein das Studium spiritueller Wahrheiten.

 

Sai Baba ermahnt jeden Einzelnen von uns und stellt uns dann vor die Herausforderung:

 

„Er (der Mensch) hat die glorreiche Chance, sich vor seinem geistigen Auge seine Identität mit dem Mysterium vorzustellen, das sich in Gestalt des Universums manifestiert; aber er ist so tief in Unwissenheit versunken, dass er sich verhält, als sei er ein Tier wie alle anderen, und das sich in Leid und Laster suhlt. Es ist, als ob Feuer seine Fähigkeit zu brennen, das Wasser seine Natur zu durchnässen vergessen hätten. Der Mensch hat sein wahres Wesen vergessen, das darin besteht, sich zum Göttlichen hin auszustrecken; seine Fähigkeit, die Wahrheit des Universums, von der er ein Teil ist, zu suchen und sich zu sichern; seine Fähigkeit, sich durch Tugend, Gerechtigkeit, Liebe und Mitgefühl darin zu üben, der Vereinzelung zu entkommen und zum Universellen zu werden. Er kann den Höhepunkt der Vollendung der Verschmelzung mit dem Unwandelbaren erreichen, das hinter allem Wandel steht.“

 

Was für ein großer Segen, obwohl es zuweilen etwas unbequem ist, daran erinnert zu werden, dass wir Könige und Königinnen sind, die „in Schlaf gefallen“ sind und vergessen haben, wer sie in Wahrheit sind. Im Kielwasser solch ausgedehnter Unwissenheit folgen die unvermeidlichen ernsten Konsequenzen:

 

„Die schönen Rosenblätter tanzen im Windhauch und verströmen ihren Duft, doch eine plötzliche Bö fegt sie fort. Auch der Mensch geht auf der Höhe seines Triumphes durch den Streich einer unsichtbaren Hand zu Boden. Er ist bestürzt angesichts der Konsequenzen, die ihm widerfahren; er ist sich deren Ursachen nicht bewusst, denn er hat keinerlei Neigung, nach ihnen zu forschen. Die Ursache von Geburt ist dieselbe wie die von Tod: Die Faszination von den Sinnesobjekten und der Serie von sich daraus ergebenden Aktivitäten.“

 

Da haben wir es also: die Schau nach innen und nicht nach außen auf der Suche nach Liebe und Freude, die wir so aufrichtig anstreben. Wenn wir diesen uralten Rat, der uns hier so überzeugend erteilt wird, ignorieren, werden wir von Sai Baba daran erinnert, dass wir schlimme Folgen erleben werden, sowohl individuell als auch in der Gesamtheit des Planeten. Befolgen wir ihn, werden wir beständigeres Glück sowie die Kapazität finden, die Hüter eines kostbaren Erbes zu sein.

 

Ich bin sicher, dass Ihnen die transformierende Reise gefallen wird, die durch Ihre Lektüre von ‚Gott, Natur und Mensch‘ in Bewegung gesetzt wird. Willkommen, Mitsuchende! Die Gelegenheit, Reichtümer ohnegleichen zu entdecken, liegt vor uns.